Ivo Ferrari © copyright 2007-2017 Klettern- Sarcatal Links    Über uns    Impressum   Kontakt Alleingänger am Fels - drei Interviews Alleinbegehungen – was motiviert Menschen dazu? Was fasziniert sie daran? Viele namhafte Kletterer haben Alleinbegehungen gemacht. Blickt man in die Alpingeschichte, so kann man die deutschsprachigen Dülfer und Preuss, oder die Italiener Comici und Cozzolino nennen, blickt man auf die aktuelle Kletterszene fallen Namen wie Alexander Huber oder Uli Steck. Was motiviert Menschen, dieses doch nicht unerhebliche Risiko eines Alleingangs einzugehen? Sind sie wirklich, wie behauptet, lebensmüde? Was bewegt sie dazu? Wie erleben Sie diese Alleingänge? Was machen sie für Erfahrungen? Was ist der besondere Wert eines Alleinganges? Was ist ihre Philosophie dazu? Ist es, so wie kürzlich in einem Internet-Blog Heinz Grill unterstellt wurde, eine Art Lebensüberdruss und Todessehnsucht? Die Polemik dieses Blogbetreibers gab den Anlass, drei Interviews, die zum Teil schon 2014 mit namhaften Kletterern und Alleingängern geführt wurden, hier zu veröffentlichen. Die befragten Personen sind die Italiener Ivo Ferrari, Maurizio Giordani und der deutssprachige Heinz Grill. Allein dreien gemeinsam ist, dass sie ausdrücklich Alleingänge niemandem empfehlen würden. Es sei eine sehr persönliche Entscheidung, dies zu tun. Weiterhin beschreiben alle drei, dass sie sich sicher fühlen und in der Regel keine Angst haben, im Gegenteil, dass beim Klettern ein Phänomen entsteht, das zu einer steigenden Sicherheit führt. Der aufmerksame Leser kann sich durch die unterschiedlichen Beschreibungen desselben Phänomens diesem immer mehr annähern.
Maurizio Girodani Heinz Grill